Frieling-Verlag Berlin

Verlag sucht Autoren

Einen Fantasy-Roman schreiben

Unter den beliebtesten Büchern finden sich immer häufiger Werke, die im Fantasy-Bereich anzusiedeln sind. Literaturgrößen wie Joanne K. Rowling und George R. R. Martin können sich vor dem Erfolg ihrer Bücher kaum retten. Durch die sich immer weiter verändernde Medienwelt werden diese Bücher außerdem häufig als Filme, wie z. B. Hunger Games, oder Serien, wie z. B. Game of Thrones, verfilmt und fördern so die Popularität des Genres. Dabei erfreut es sich sowohl bei jüngeren Lesern als auch bei Erwachsenen an immenser Beliebtheit.Ein großer Vorteil von Fantasy-Romanen ist sicherlich die schiere Freiheit, die der Autor beim Schreiben seiner Geschichte hat. Dies kann jedoch zunächst auch einschüchternd wirken, gibt es doch unzählige Möglichkeiten, seinen Roman von der Masse abzuheben











Die Konzeption einer fantastischen Welt

Die Welt, in der sich Ihre Figuren bewegen, ist das Grundgerüst Ihres Fantasy-Romans. Wo es in normalen Romanen vielleicht einzig auf die Stadt oder eventuell das Land ankommt, in der bzw. dem der Roman spielen soll, ist es bei Fantasy-Romanen grundsätzlich empfehlenswert, eine eigene, fantasievolle Welt zu konstruieren, um die Geschichte gleich einzigartig zu beginnen.

Im Bereich des „Urban Fantasy“, also dem „städtischen“ Fantasie-Genre, ist es allerdings nötig, den Roman in unserer modernen Welt spielen zu lassen. Hierbei werden nur einzelne fantastische Elemente eingebracht.

Möchte der Autor jedoch einen klassischen Fantasy-Roman schreiben, so empfiehlt es sich, eine eigene Welt zu strukturieren. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Als Hilfe empfiehlt es sich, die Gedanken um das eigene Zuhause schweifen zu lassen: Wenn Sie könnten, welche Dinge würden Sie verändern wollen? Würden Sie gerne fliegen können? Sollten Fabelwesen existieren? Sollen die Figuren in Städten, Wäldern oder vielleicht sogar in den Wolken leben? Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die sich aber durchaus überschaubarer angehen lassen, wenn man diesen Tipp befolgt. Hierbei kann es auch hilfreich sein, in der Geschichte zurückzublicken und eventuell eine Lieblingsepoche auszuwählen. Beispielsweise kann das Mittelalter oder auch das Viktorianische Zeitalter genügend Stoff für eine solide Welt geben. Der Vorteil am Fantasy-Roman bleibt auch hier bestehen, denn: Sie müssen nicht geschichtlich akkurat arbeiten, die gewählte Epoche soll nur eine grobe Grundlage für Ihre eigene erdachte Welt sein. Bedienen Sie sich also gerne geschichtlicher Aspekte, die Ihnen für die Planung Ihres Romans zusagen.

Die Konstruktion magischer Figuren

 Die Figuren und deren individuelle Konstellation sind das Herzstück eines jeden Romans. Auch der Fantasy-Roman ist hierbei keine Ausnahme. Hauptfiguren wollen authentisch dargestellt sein, menschliche Motivationen verfolgen und empathisch handeln, sodass sich der Leser mit ihnen identifizieren kann. Der Bezug zwischen Leser und Charakteren ist oft entscheidend für die Einschätzung des Buches durch den Leser, denn dieser möchte sich zumeist in den Geschichten wiederfinden.

Um die einzigartigen Eigenschaften magischer Figuren zu konstruieren, ist es ratsam,von einer allgemeinen Art auszugehen, um dann spezifische Charaktere herauszuarbeiten. Beispielsweise kann der Autor entscheiden, dass in seinem Roman Figuren aus dem Volk der Elfen, Zwerge und Gnome vorkommen sollen. Im nächsten Schritt sollte dann entschieden werden, welche besonderen Merkmale diesen einzelnen Völkern zuteilwerden sollen. Sind Elfen vielleicht besonders schlau und listig? Zwerge etwas habgierig und stolz? Gnome meistens dümmlich und böse? Je mehr Eigenschaften Sie den einzelnen Völkergruppen zuschreiben, desto lebhafter und authentischer wird Ihr Roman werden.

Hiervon ausgehend können Sie im letzten Schritt Ihre Haupt- und Nebencharaktere bestimmen. Hierzu sollten Sie mit Blick auf die zuvor festgehaltenen Eigenschaften neue, interessante Charakterzüge konzipieren und diese Ihren Figuren zuordnen. Dabeikönnen auch fantasievolle Züge in Betracht gezogen werden. Ist unter den Hauptfiguren ein Zauberer? Gibt es Wahrsager, Figuren, welche die Elemente manipulieren können oder Personen, die sich unsichtbar machen können? Abermals sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt, Sie dürfen und sollen Ihren Figuren eine Vielzahl an magischen Fähigkeiten zuschreiben.

Im letzten Schritt bietet es sich an, die Beziehung der Charaktere untereinander zu behandeln. Gibt es Liebschaften, familiäre Bünde oder lange Freundschaften? Soll ein Charakter als Feind oder als Held herausgearbeitet werden? Je besser und sorgfältiger Sie hier arbeiten, desto einfacher und freier wird sich Ihr Schreibprozess gestalten.

Die Erarbeitung einer fantastischen Handlung

Jetzt, da Sie die Welt und die darin lebenden Charaktere konstruiert haben, sollten Sie sich dem entscheidenden letzten Punkt widmen: der Erarbeitung einer fantastischenHandlung, kurz, des PlotsBei einem fantastischen Roman ist es vor allem entscheidend, dem besonderen Aspekt desselbigen, sprich der Magie, eine Hauptrolle zu geben. Sei es der Erwerb eines magischen Artefakts und die damit verbundene Reise, das Ziel, eine bestimmte magische Fähigkeit zu erwerben, oder aber die Suche nach dem letzten verschwunden Drachen, all diese Themen haben eines gemeinsam: Sie beschäftigen sich mit fantastischen beziehungsweise magischen Aspekten. Versuchen Sie, charakteristische Eigenschaften eines Fantasy-Romans subtil in Ihre Handlung einzubauen. Bleiben Sie nach Möglichkeit bei ein oder zwei verschiedenen Hauptaspekten, damit der Leser nicht sofort überfordert wird, und bauen Sie im Laufe der Handlung diese Themen weiter aus. 

Es kann außerdem ratsam sein, der Handlung ein übergeordnetes Thema zuzuordnen, beispielsweise sind Fantasy-Romane mit einer integrierten Liebesgeschichte sehr beliebt. Wofür Sie sich auch entscheiden, die Hauptsache ist, dass Sie eine Geschichte konzipieren, die Sie und die Leser anspricht.

Hilfsmittel und Recherche zum Fantasy-Roman

Als letzten Punkt halten wir es für wichtig, Sie auf geprüfte Hilfsmittel und den unabdingbaren Nutzen der Recherche aufmerksam zu machen. Für einen spannenden Fantasy-Roman lohnt es sich immer, einen Blick in alte Märchen, Fabeln und mitunter auch in die einschlägige klassische Fantasy-Literatur zu werfen. Lassen Sie sich inspirieren, erweitern Sie Ihren Horizont, aber bleiben Sie sich und Ihren Ideen immer treu. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude beim Schreiben! 


 -> Buch veröffentlichen

 -> Manuskript einsenden