Frieling-Verlag Berlin

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Damals war's

Zeitzeugen erzählen aus ihrem Leben

Jedes Leben ist wie ein leuchtender Stern am Firmament: strahlend und einzigartig. Die entscheidenden Ereignisse eines Lebens an die Nachwelt weiterzugeben ist wichtig – sowohl für den Menschen, der sie erlebt hat, als auch für die nachfolgenden Generationen. Denn erst durch das Aufschreiben wird das Erlebte reflektiert und bleibt erhalten, sodass Erinnerungen bewahrt und Erfahrungen nachempfunden werden können.


Die jeweils am Jahresende erscheinende Frieling-Anthologie „Damals war’s“ trägt diesem Anliegen Rechnung. Sie bietet Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Altersgruppen ein geeignetes Forum, als Zeitzeugen aus ihrem Leben zu erzählen und auf diese Weise die eigenen Erfahrungen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben, bevor diese im Staub der Zeit verloren gehen. Hierfür kommen vielfältige literarische Formen in Betracht: Erinnerungen, Erlebnisberichte, Tagebuchaufzeichnungen, Chroniken, Lebensläufe, Briefe, Auszüge aus autobiografischen Romanen und sonstige Texte mit biografischem Hintergrund.

Mit der erzählerischen Vermittlung persönlich erlebter Schicksale wird ein ganz individuelles und lebendiges Geschichtsbuch geschaffen – ein Stück echter Alltagsgeschichte "zum Anfassen". Fotos und andere dokumentarische Illustrationen sind geeignet, die Eindringlichkeit und Anschaulichkeit des Werkes zu erhöhen.

Einsendeschluss: 21. August

Erscheinungstermin: Dezember

Diese Anthologie erscheint auch als E-Book.

Schwerpunktthema 2017:

Vorbilder


Wer inspiriert uns? Wer gibt uns mit seinem Wirken ein Beispiel, dem sich nachzueifern lohnt? An welchen Menschen orientieren wir uns im Leben, seien es berühmte Persönlichkeiten oder weniger bekannte Menschen, die wir aus unserer Familie, unserem Bekanntenkreis, aus dem Alltag kennen?
Es gibt große Namen, die in diesem Zusammenhang unweigerlich fallen: Mahatma Ghandi, Mutter Theresa, Nelson Mandela und Martin Luther King etwa, deren Leben auch verfilmt wurden. Je nach dem eigenen politischen Standort, aber durchaus auch unabhängig davon, können herausragende politische Menschen wie Konrad Adenauer, Willy Brandt oder Rosa Luxemburg unserem Leben eine Richtung geben. Oder Rosa Parks, deren Weigerung, ihren Sitzplatz für einen weißen Fahrgast zu räumen, einen der Auslöser für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung darstellt.
Vielleicht wecken Marie Curie oder Alexander Fleming unser Interesse an den Naturwissenschaften oder die Bücher von Astrid Lindgren und Paul Maar lassen in uns den Wunsch wachsen, eine große Schriftstellerin, ein großer Schriftsteller zu werden. Vielleicht gibt uns der Lebenslauf eines Malers, dessen Bilder wir bewundern, das Selbstvertrauen, den Weg in die bildende Kunst einzuschlagen.
Darüber hinaus gibt es die Helden, die scheinbar ein ganz gewöhnliches Leben führen, doch dann in entscheidenden Situationen ihren Mut, ihre Fähigkeiten und ihre Charakterstärke offenbaren. Wie Florin, der rumänische Bäcker, der beim jüngsten Terroranschlag in London mehrere Passanten in seinen Laden ließ und dann die Tür verbarrikadierte, um sie zu schützen.
Oft finden wir Vorbilder aber auch im persönlichen Umfeld. Eltern oder Geschwister, ein Onkel oder die Großmutter mögen unser Leben entscheidend prägen – durch Ratschläge, aber auch durch bestimmte Entscheidungen an den Weggabelungen des Lebens oder durch ihre Haltung, die uns etwa als Richtschnur in kniffeligen Situationen dient. Und nicht zuletzt haben Lehrerinnen und Lehrer häufig einen großen Einfluss darauf, was uns begeistert und antreibt, was wir anstreben oder welche Chancen wir ergreifen.
Wer ist Ihr ganz persönliches Vorbild? Haben Sie gar mehrere? Haben Sie Ihr Vorbild gewählt – oder hatten Sie vielmehr das Gefühl, es habe Sie ausgewählt, als es in Ihr Leben trat? An wem haben Sie sich bei wichtigen Entscheidungen oder im Alltag orientiert? Welche Werte sind Ihnen wichtig, und von wem wurden Ihnen diese vermittelt? Gibt es jemanden, an den Sie in Konflikten oder komplizierten Situationen denken und der Ihnen dann wie ein „ethischer Kompass“ hilft?
Wir freuen uns auf Ihre Schilderungen und Überlegungen und sind gespannt, wen Sie uns vorstellen. In der Wahl der Textart sind Sie völlig frei. Erinnerungen oder Erlebnisberichte, Buchauszüge, Tagebuchaufzeichnungen oder Kurzgeschichten, Aphorismen oder Gedichte – alle literarischen Formen sind uns willkommen.


Mit Ihrem Manuskript – oder auch bei Rückfragen – wenden Sie sich bitte an:

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Redaktion Anthologien

Rheinstraße 46

12161 Berlin


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