Frieling-Verlag Berlin

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Rankers, Monika

Nach Kindheit und Jugend am Niederrhein studierte Monika Rankers in Bonn Romanistik und Anglistik. Die anschließende Referendarzeit wurde durch einen Unfall, durch den sie zeitweise die Sprache verlor, jäh beendet. In dieser Phase entwickelte sie ihre kreativen Fähigkeiten und arbeitet seither als bildende Künstlerin. In der Buchwerkstatt Berlin erschien von ihr bereits das Werk Behandlung der Novellensammlung „Le mur“ von Jean-Paul Sartre in Form von Bildern.



 




Bilder einer Lebenswende

Vom Kampf, Mensch zu bleiben

Das Leben droht ihr zu entgleiten. Frustriert muß Monika Rankers mit ansehen, wie Unabhängigkeit und Selbständigkeit entschwinden. Zwar ist sie nach einem schweren Unfall aus dem Koma erwacht, doch wie soll es weitergehen? Halbseitig gelähmt, der Sprache beraubt, muß sie neue Wege finden, sich der Umwelt mitzuteilen. So entdeckt sie die Welt der Bilder für sich. Malend findet sie allmählich wieder zu sich. Beim Malen fühlt sie sich beschützt und sicher, vergißt Behinderung und Selbstzweifel. Bis heute bleiben Bilder Monika Rankers’ Rückzugsgebiet, auch wenn sie sich Sprache und Bewegung weiter zurückerobert. In ihrem Buch stellt sie 22 Aquarelle aus der Anfangszeit, jeweils kurz kommentiert, vor. Ein berührendes Zeugnis vom Kampf, Mensch zu bleiben.


48 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 10,90

ISBN 978-3-8280-3056-

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