Frieling-Verlag Berlin

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Pollok, Christine

Die Diplom-Pädagogin Christine Pollok, geboren 1956, arbeitet seit 24 Jahren in der Psychiatrie. Sie veröffentlichte mehrere Werke zum Thema „Frau und Islam“ sowie Gedichte in vielfältigen Anthologien. Als Fotokünstlerin kann sie bereits auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen verweisen, in denen sie ihre Naturfotografien, eingebettet in ein schamanisches Weltbild, präsentierte.








Jetzt ist ewig

Gedichte über Trauer, Liebe, Leben

Es gibt keine Generalprobe für den Tod. Ungefragt drehen sich die Schicksalsräder, nehmen den Geliebten fort. Unermesslich ist die Trauer, doch die Liebe lebt weiter.

Christine Pollok hat ihren Mann verloren und verarbeitet den Verlust auch in Form von sehr berührenden Gedichten. In diesen sucht sie die Verbindung zwischen Himmel und Erde herzustellen und aus dem Meer der Tränen und dunklen Stimmungen ins Licht zu führen. Sie feiert das Fest der Liebe, die ihre äußere Form verändert hat: „Wehe um Wehe lösen sich unsere körperlichen Bande.“ Den schwierigen Alltag meisternd, überwindet die Dichterin Grenzen und schlägt dem Verstand ein Schnippchen. Mutig wagt sie den Wechsel aus der Dunkelheit ins Helle und taucht in das tanzende Nordlicht am Rand der Welt ein, während ihr Flügel der Ewigkeit wachsen …

Christine Pollok hat eine Gedichtsammlung geschaffen, die alle Gefühle der Trauer benennt, sie wandelt und meistert, um dadurch Körper, Seele und Geist zu heilen. So wird das tabuisierte Thema der Trauer trostspendend in ein heilendes Licht gesetzt.


56 Seiten • Hardcover mit Klebebindung • EUR 9,90

ISBN 978-3-8280-3242-2

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Anthologiebeteiligung

Christine Pollok ist in folgenden lieferbaren Anthologien des Frieling-Verlags vertreten:

Fernsehinterview mit Christine Pollok

26.08.2015

Unsere Autorin Christine Pollok zu Gast bei Kanal 21

Unsere Autorin Christine Pollok wurde bei Kanal 21 (Teil des Senders "nrwision - der TV-Lernsender für Nordrhein-Westfalen") in der Talkshow "Im Profil" vorgestellt und zu ihrer Arbeit als Künstlerin interviewt. Unter anderem spricht sie über die Verbindung von Schamanismus und Kunst sowie über ihren Gedichtband "Jetzt ist ewig", der in unserem Verlag erschienen ist. Neben dem Schreiben widmet sich die überzeugte Bielefelderin insbesondere der Fotografie, wobei das Element Wasser ihr bevorzugtes Motiv ist.


Ansehen können sie das Interview unter folgendem Link:

https://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/im-profil-zu-gast-christine-pollok.html


Christine Pollok: Jetzt ist ewig

INTERVIEW MIT DER AUTORIN

Beschreiben Sie sich mit drei Worten:
geheimnisvoll, schöpferisch, warmherzig

Was ist Ihre größte Stärke?
Meine größte Stärke ist Verstand und Gefühle zu vereinen und mutig genug zu sein, um beispielsweise in meinen Foto-Ausstellungen Bilder in einer gedrehten Perspektiv zu zeigen, um auf eine verrückte Wirklichkeit innerhalb eines schamanischen Weltbildes aufmerksam zu machen. Weiterhin nehme ich mich in Wort und Bild als eine Vermittlerin für ein erweitertes Bewusstsein wahr, die Welt auch mit anderen Augen innerhalb einer sogenannten "anderen Wirklichkeit " zu sehen.
Dabei möchte ich noch einmal auf meine website aufmerksam machen sowie auf ein kürzlich gesendetes Interview auf nrwision (beides liegt als Daten vor). Ich bin sehr begeisterungsfähig, wenn es um das Eintauchen in die Geheimnisse der Natur geht, die hinter allen Formen unsichtbar existiert.

Was ist Ihre größte Schwäche?
Dies ist mir zu persönlich, aber ich kann z.B. schnell ungeduldig werden.

Was war als Kind oder Jugendliche Ihr Traumberuf?
Es gab keinen Traumberuf. Aber ich war erfüllt von Fernweh, der Sehnsucht andere Länder und Menschen kennenzulernen. Dies habe ich dann mit meinem späteren Ehemann eingelöst, als wir unsere erste Fernreise nach Marokko 1973 mit einem R4 starteten. Es folgten unendliche Reisen durch Europa, den Orient, Indien, Nepal etc. Anders als heute hatten diese Reisen damals noch einen ganz anderen Charakter, da sich der Tourismus erst viel später entwickelte. Es waren wirkliche selbst organisierte Abenteuer.

Welcher Mensch beeindruckt Sie?
Mich beeindrucken sehr meine Großmutter Agnes, meine Eltern Peter und Dorothea und mein Mann Wilhelm. Sie alle haben ihr Schicksal mit großer Würde und Liebe zu den Menschen und zur Natur ertragen. Ich bewundere ihre Kraft und die Größe ihrer Seele. Ich liebe sie von ganzem Herzen.

Welches ist das letzte Buch, das Sie gelesen haben?
Liegt gerade auf dem Küchentisch: Elif Shafak „Die vierzig Geheimnisse der Liebe“

Welches Ziel haben Sie vor Augen, wenn Sie schriftstellerisch tätig sind? Was sollen Ihre Texte bei dem Leser bewirken? Welche Emotionen möchten Sie mit Ihrem Werk wecken?
Auf meine Lyrik bezogen gab es kein geplantes Ziel, sondern die unmittelbare Aufzeichnung meiner Worte aus einer spirituellen Quelle. Die Entscheidung meine Gedichte zu veröffentlichen kam später mit der Absicht, eine Unterstützung anzubieten, Tod und Trauer einen verbalen Ausdruck zu verleihen, diese Gefühle zu würdigen und zu verarbeiten in der Hoffnung auf die ewige Liebe.

Welchen Traum würden Sie im Leben gerne noch verwirklichen?
Da gibt es noch einige:
Ich möchte gerne ein Atelier haben, in dem ich meine Bilder, Fotografien und Gedichte als Ganzes zeigen kann. Und da gibt es noch viele Reisen wie z.B. nach Samarkand und zur Seidenstraße zu fahren.
Es könnte aber auch ein erfolgreicher Roman über mein vielschichtiges Leben sein...

Was ist Ihr Leitspruch?
Himmel und Erde sind eins in mir.

 

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