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Johannes Girmes

Johannes Girmes erlebte als kleines Kind in Deutschland sehr bewusst die Boshaftigkeit des nationalsozialistischen Regimes. Mit dem Erwachsenwerden ging eine zunehmende Kritik an der jüngeren deutschen Geschichte und eine Entfremdung zur deutschen Heimat einher. 1980 wanderte er in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Das wiedervereinigte Deutschland jedoch und seine zahlreichen Besuche holten ihn emotional immer enger zurück in die alte Heimat. Er nennt heute Berlin und Hamburg die interessantesten und schönsten Städte Deutschlands. Girmes lebt mit seiner Frau in den Südstaaten der USA.


Wege, die sich kreuzen und über das Bemühen, Mensch zu sein

Erzählung


Alexander, jung und erfolgreich in einer international tätigen Unternehmungsberatung, verliebt sich bei einem Projekt in einer süddeutschen Kleinstadt in Saskia. In dieser Firma, deren Produktionsabläufe Alexander vorübergehend analysiert, ist sie Angestellte. Nach dem Abschluss des Projektes überredet er Saskia mit ihm nach Berlin zu gehen. Seine Wohnung dort sei groß genug für zwei Personen. In Berlin verwirklicht Saskia einen lang gehegten Traum. Sie wird Model, und sie wird erfolgreich. Die große Liebe zwischen ihr und Alexander verblasst dann schnell. Zu verschieden sind ihre Lebensweisen, ihre Lebenserwartungen!

Alexander fühlt sich im Beruf „burned out“. Er kündigt und reist nach Kenia. Bei einer Safari ereignet sich dort etwas sehr Ungewöhnliches, was dazu führt, dass eine junge, hübsche Mitreisende, eine Jüdin aus New York, Hilfe braucht. Alexander ist voller Fürsorge und entwickelt sich von einem durch Zahlen bestimmten Manager zum menschlichen Helfer. Dabei jedoch verunsichert ihn die Frage, ob er mal wieder in eine attraktive Frau verknallt ist oder ob er der immerwährenden deutschen Befangenheit erliegt, nämlich, dass man gut zu Juden sein muss.

Schließlich erlebt diese Beziehung einen überraschenden Wendepunkt.

92 Seiten • Paperback • EUR 9,00

ISBN 978-3-8280-3497-6