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Feslidis, Konstantinos

Konstantinos Feslidis wurde im Oktober 1959 in Drama (Griechenland) geboren. Seine Eltern wanderten 1960 nach Deutschland aus und so wuchs er bei seinen Großeltern auf. Nach dem Abitur im Jahre 1977 ging der Autor ebenfalls nach Deutschland und studierte an der Ruhr­universität Bochum Germanistik und Neugriechische Philologie. 1993 legte er erfolgreich seine Prüfung zum Übersetzer und Dolmetscher ab. Konstantinos Feslidis arbeitet seit langem als selbstständiger Dolmetscher und Übersetzer für die Polizei, Gerichte, Großfirmen und andere Institutionen, aber auch für Privatpersonen. Im Jahre 1998 erhielt der Autor die deutsche Staatsangehörigkeit. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Mönchengladbach.




Wir alle sprechen und denken Griechisch

Der Einfluss der griechischen Sprache auf Deutschland und Europa

Mit dieser provokant klingenden Aussage nimmt uns Kontantinos Feslidis mit auf einen literarischen Exkurs in die Geschichte und zeigt uns, welchen maßgeblichen Einfluss die griechische Sprache und Kultur auf die gesamte abendländische Welt hatten. Oder hätten Sie gewusst, dass nicht weniger als 80 % des deutschen Wortschatzes auf das Griechische bzw. das Lateinische zurückzuführen sind? 

Der Autor gibt uns hierbei auch eine beeindruckende Auswahl an spannenden, interessanten und skurrilen Beispielen für Gräzismen in der deutschen Sprache, von spartanisch bis platonisch über Erotik, Harmonie oder Android bis hin zu Redewendungen wie „gordischer Knoten“ oder „drakonische Strafen“. Mentalität hin oder her, Griechen und Deutsche verbindet mehr, als sie meinen, und die Sprache ist hierbei nur eine, wenn auch grundlegende Facette.


76 Seiten • Taschenbuch (Paperback) •  EUR 10,90

ISBN 978-3-8280-3314-6

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INTERVIEW MIT DEM AUTOR

Beschreiben Sie sich mit drei Worten:
chaotisch und dennoch ordnungsliebend, respektvoll gegenüber Natur- und Tierwelt, traditionsgebunden und trotzdem modern

Was ist Ihre größte Stärke?
Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit

Was ist Ihre größte Schwäche?
Risikobereitschaft

Was war als Kind oder Jugendlicher Ihr Traumberuf?
Meine kindliche Neugierde auf den „Kosmos“ hat mich auf die Idee gebracht, später einmal Lokführer werden zu wollen. Auf diese Weise, so habe ich mir vorgestellt, könnte ich die ganze Welt bereisen.

Welcher Mensch beeindruckt Sie?
Meine deutsche Frau, die in vieler Hinsicht einen Gegenpool zu mir darstellt.

Welches ist das letzte Buch, das Sie gelesen haben?
Zurzeit lese ich „ SIE WISSEN ALLES“ von Yvonne Hofstetter. In der Zukunft wird sich der Kampf um Demokratie, Freiheit und Menschenrechte zuspitzen. Parallel zu klassischen Formen der Sklaverei haben sich inzwischen neue Formen entwickelt. So droht der Mensch Sklave der Technik zu werden. Der Mensch muss die künstliche Intelligenz, welche versucht ihre Herrschaft über ihn zu erringen, mit Argusaugen beobachten und sich ihr auf keinen Fall kampflos ergeben.

Welches Ziel haben Sie vor Augen, wenn Sie schriftstellerisch tätig sind? Was sollen Ihre Texte bei dem Leser bewirken? Welche Emotionen möchten Sie mit Ihrem Werk wecken?
Als Diplom-Übersetzer übersetze/schreibe ich tagtäglich Texte, auch wenn diese nicht meine Unterschrift tragen. Dennoch versuche ich, dem Autor eine authentische Stimme in der anderen Sprache zu geben. Meine Motivation, ein Buch zu schreiben erstarkte durch die Schmutzkampagne von Teilen der gelben Presse gegenüber meinem Geburtsland. Mein Buch sollte indirekt eine Antwort derjenigen sein, die für Deutschland, mein zweites Heimatland, alles gegeben haben. Da denke ich auch sehr oft an meine Eltern, die als Schichtarbeiter in der BRD 12 Stunden am Tag, sehr oft auch an Wochenenden, Akkordarbeit geleistet haben. Auch wollte ich den deutschen Leser davon überzeugen, dass man mit griechischen Wörtern ein deutsches Sachbuch schreiben und dies humorvoll gestalten kann.

Welchen Traum würden Sie im Leben gerne noch verwirklichen?
Meine Zukunft sehe ich in Deutschland, meinem zweiten Heimatland, in dem ich seit 1977 ansässig bin, arbeite, mit meiner deutschen Frau lebe und allwöchentlich mit Borussia Mönchengladbach fiebere. Es ist einfach interessant, sich in zwei Welten zu bewegen und zwei Sprachen/Systeme immer wieder miteinander zu vergleichen und auf Eigenarten zu stoßen, die auch die verschiedenen Mentalitäten zum Ausdruck bringen. Auch erhoffe ich mir, dass ich weiterhin als Übersetzer und Dolmetscher erfolgreich bin.

Was ist Ihr Leitspruch?
„Kommt Zeit, kommt Rat“ – Ein meines Erachtens sehr weiser Spruch, den ich von meinem Schwiegervater übernommen habe.

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