Frieling-Verlag Berlin

Bücher und Menschen

Die großen Themen unserer Zeit

Autoren im Dialog

Eine lebendige Demokratie braucht aktive Bürger! Freie Meinungsäußerung, engagierte Stellungnahme zu den drängenden Themen unserer Zeit, die Bestimmung des eigenen Standpunktes und ein fruchtbarer Dialog sind unverzichtbare Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Wir alle sind dazu angehalten, in der Diskussion aktiv zu werden und an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mitzuwirken.

Aus diesem Grund gibt der Frieling-Verlag Berlin die als Paperback erscheinende Anthologie „Die großen Themen unserer Zeit • Autoren im Dialog“ heraus, die Autorinnen und Autoren ein Forum bietet, ihren ureigenen Standpunkt und ihre individuellen Erfahrungen einzubringen, wobei auch unkonventionelle und kontroverse Sichtweisen zu Wort kommen.

Der in bester angelsächsischer Tradition stehende Sammelband ist ein Podium für alle, die etwas zu sagen haben und durch persönliche Stellungnahme und Engagement Entwicklungen mitgestalten wollen. Ausgehend von einem humanistischen und demokratischen Grundkonsens sind der Meinungsvielfalt dabei keinerlei thematische oder formale Grenzen gesetzt: Eine Zensur findet ausdrücklich nicht statt.

Dabei ist es dem Frieling-Verlag Berlin ein dringendes Anliegen, den aktuellen öffentlichen Diskurs anzuregen und aktiv zu unterstützen. Aus diesem Grund integriert der Verlag jährlich gesondert ausgeschriebene Schwerpunktthemen zu besonders brisanten Fragestellungen unserer Zeit.

Einsendeschluss: 31. Mai

Erscheinungstermin: September


Diese Anthologie erscheint auch als E-Book.


Schwerpunktthemen im Jahr 2017:

Gott und die Welt – 500 Jahre Reformation und Entwicklung des Islam in Deutschland

Vor 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Diese Kritik an kirchlichen Missständen seiner Zeit gilt als Beginn der Reformation. In der Folge entstanden nicht nur neue christliche Konfessionen, sondern es wandelte sich generell das Bild vom Verhältnis zwischen Gott und Menschen; zudem prägten die Diskussion über grundlegende religiöse und philosophi-sche Fragen sowie die begleitenden Konflikte bis zum Dreißigjährigen Krieg maßgeblich die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa. Das Jubiläum fällt nun in eine Zeit, in der der Islam auch in Deutschland immer präsenter wird und seine unterschiedlichen Ausprä-gungen Debatten auslösen. Auch innerhalb des Islams gibt es Auseinandersetzungen über die richtige Auslegung des Korans, und es stellt sich zum Beispiel die Frage, ob in Europa ein neu-er, europäischer Islam entstehen kann und wird, der Errungenschaften der abendländischen Ge-schichte aufnimmt. Der besondere Jahrestag ist also in mindestens zweifacher Hinsicht ein guter Anlass, sich mit Einfluss und Stellenwert der Religion in unserem Leben auseinanderzusetzen. Welche Bedeutung haben Gott und Glaube heute? Wie beeinflussen sie unseren Blick auf die Welt? Wird der Glaube – andersherum gefragt – auch durch unsere Lebensumstände geformt? Was hat uns Luther nach 500 Jahren auch heute noch zu sagen? 


Zukunftsmodell Familie

Die Familie spielt eine bedeutende Rolle in unserem Leben: Die meisten Menschen wachsen in einer Familie auf und haben das Ziel, später selbst eine zu gründen. Und wenn uns eine Familie fehlt, haben wir oft das Bestreben, uns familiäre Strukturen aus Freunden, Kollegen oder ande-ren Bezugspersonen zu schaffen. Familie heißt aber nicht immer und für alle Menschen das gleiche. Die Medizin spielt heute eine größere Rolle bei der Familiengründung – indem sie es Paaren ermöglicht, Kinder zu bekommen, die sonst darauf verzichten müssten, und durch die Tests, die uns heute bereits während der Schwangerschaft vieles über das noch ungeborene Kind erkennen lassen und die Frage aufwerfen, wie wir entscheiden, wer eine Chance zu leben bekommt. Viele Kinder wachsen in Patchwork-Familien auf, weil ihre biologischen Eltern nicht (mehr) zusammenleben. Manche haben mehr als zwei Elternteile, andere nur einen Vater oder eine Mutter, mit dem oder der sie zusammenleben. Und auch die Zahl der Regenbogenfamilien aus Vater, Vater, Kind(ern) oder Mutter, Mutter, Kind(ern) wächst. Die Frage, was eine Familie ist, wird also ganz unterschiedlich beantwortet – und doch gibt es Dinge, die sich niemals än-dern. Wie sieht die Zukunft der Familie aus? In welchen Gemeinschaften leben wir, die langfri-stige Bindungen erzeugen? Was wird sich ändern, was bleibt gleich? Und wie sieht die ideale Familie aus? Oder gibt es gar keinen solchen Idealtypus (mehr)?

THEMEN, DIE BEWEGEN

Schwerpunktthemen der vergangenen Jahre waren beispielsweise:

„Eine Million Flüchtlinge in Deutschland: Was ändert sich? Wie schaffen wir das?“

(2016, ISBN 978-3-8280-3360-3)

 

„Krieg im Irak. Wie viel Frieden ist heute möglich?“

(2003, ISBN 978-3-8280-1992-8)

 

„Die Flutkatastrophe in Südasien. Macht sie die Weltgemeinschaft sensibel für mehr Menschlichkeit?“

(2005, ISBN 978-3-8280-2224-9)


„Wird Gesundheit zum Luxusgut? Wie viel Solidarität können wir erwarten, wie viel Eigenverantwortung ist notwendig?“

(2006, ISBN 978-3-8280-2415-1)


„Das Alter ist ein Aussichtsturm. Alt werden in Deutschland – Würde oder Bürde?“

(2008, ISBN 978-3-8280-2660-5)


„Wut- oder Mutbürger? Welche Rolle spielen Bürgerproteste für eine lebendige Demokratie?“

(2012, ISBN 978-3-8280-3088-6)


„Wendepunkte des Lebens – Neuer Aufbruch, neues Glück!“

(2013, ISBN 978-3-8280-3155-5)


 

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