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Zimmermann, Ekkehard

Ekkehard Zimmermann wurde 1941 in Zwickau geboren und wuchs in Thüringen auf. 1950 flüchtete er mit seiner Mutter in den Westen. Nach dem Besuch mehrerer Schulen studierte er in München, Kiel und Hannover Philosophie, Psychologie, Kunstgeschichte, Germanistik, Literaturwissenschaft und Geschichte. 1970 promovierte er mit einer Arbeit zur Willensmetaphysik in Schopenhauers Werk. Anschließend war er als Lehrer an mehreren Schulen in Bayern und Niedersachsen tätig. Nach den Staatsexamina in Geschichte, Deutsch und Philosophie unterrichtete er an verschiedenen Gymnasien, davon 20 Jahre in Goslar. 





Warum? 

Licht und Schatten in wirrer Zeit

Noch vor der Geburt von Ekkehard Zimmermann fällt sein Vater im Osten. Die alleinerziehende Mutter, wie viele Frauen jener Zeit gezwungenermaßen selbstständig und emanzipiert, arbeitet als Apothekerin, sodass sich anfangs die Großmutter um das Kind kümmert. Der Autor erzählt von einer Kindheit nach dem Krieg, von Spannungen, Not und Hamsterfahrten, aber auch vom Wesen eines kleinen Jungen, der keinen Vater hinter sich weiß und dies durch Imponier­gehabe und Aggression zu kompensieren sucht. Seine Mutter bringt ihn vorübergehend in Heimen und Internaten unter. Trotz vieler schwieriger Momente zeichnet der Autor die Mutter als großartige, von ihm bewunderte Frau. Im Mittelpunkt seiner sensiblen Autobiografie steht ein Heranwachsender mit Ecken und Kanten, der in Zeiten von Wirrnis und Umbruch nach Orientierung und Liebe sucht.


256 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 14,90

ISBN 978-3-8280-3112-8

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