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Thom, Fritz

Fritz Thom, Jahrgang 1931, wuchs in Karolinen­horst (Hinterpommern) und Prenzlau (Uckermark) auf. Nach Abitur und Lehre in der Warnow-Werft Warnemünde absolvierte er an der Berliner Humboldt-Universität ein Studium der Physik. Anschließend war er als Assistent und Ober­assistent am Physikalischen Institut der Universität tätig, wurde Vater von zwei Kindern und schloß seine Promotion ab. Ab 1978 arbeitete er am Institut für Transfusionsmedizin der Charité Berlin im Bereich Biophysik. Nach der Pensionierung war er lange Jahre Gastwissenschaftler am selben Ort.






Eine Weltsicht

Der Mensch in seiner Unvollkommenheit

Erste Anzeichen, daß Menschen nach dem Was und Woher ihrer einsehbaren Welt fragten, gehen weit vor unsere Zeitrechnung zurück. Das ist aus Religionen und philosophischen Überlieferungen entnehmbar. So kommt die Annahme einer ewig existierenden Welt aus Vorderasien, während für die Philosophen des alten China die Welt einem Urfeuer entstammt. Auch die griechische Philosophie beschäftigte diese Frage. Etwa seit deren Beginn glaubten die Hebräer an eine Schöpfung der Welt durch ihren Gott. Mit der Entwicklung von Astronomie und Naturwissenschaft befreite sich das menschliche Suchen zunehmend von religiösen Dogmen. Beobachtungen wurden nun Grundlage entstehender Ansichten oder bildlicher Vorstellungen der Welt. Naturwissenschaftliche Kenntnisse der letzten dreihundert Jahre nährten dieses Streben. Hierauf baut der Autor seine Sicht über unsere Welt auf. Es werden die zentralen Fragen eines rationalen Weltbildes verständlich behandelt und deren Verständnislücken weiterführend gefüllt oder benannt. Betrachter der Welt ist einzig der Mensch, der auch Teil derselben ist, was nicht übersehen werden darf. Ist er befähigt, die Natur in ihrem nativen Dasein zu erkennen? Es gelingt ihm eine quantitative Deutung seiner Beobachtungen, die native Welt kann er jedoch nicht erfassen. Ihn selbst betreffen Jahrtausende alte Fragen nach dem Verständnis der Seele, dem Charakter und dem Verstand selbst, ja, was unterscheidet die leblose von der lebenden Natur? Als soziales Wesen unterlag der Mensch schon früh seiner fortschreitenden Gier nach Reichtum. Entsprungen ist hieraus sein unachtsamer Umgang mit den lebensnotwendigen Schätzen der Erde. Gegenwärtig entzieht er sich mit großer Wahrscheinlichkeit selbst seine Lebensbasis, das wiederkehrende stabile Klima. Dessen Abwendung betreibt er aber geradezu zögerlich, die Gier des Kapitals blockiert das Handeln, und die einzige klimafreundliche Energieerzeugung aus Kernenergie schließt man in Deutschland aus. Die radioaktive Gefahr wird überbetont, das globale irreversible Dahinsiechen der Menschheit auf einer überheizten Erde erst gar nicht geahnt. Trotz der Möglichkeit eines aufgeklärten Verständnisses der Welt glaubt ein großer Teil der Menschheit auch heute an religiöse Weltbilder. Grund dafür sind überwiegend ihre naturgegebenen Ängste. Die Christliche Religionen beansprucht den Terminus „Glaube“, heute fordern ihn aber auch rationale Weltbilder ein. Das irdische Leben zeichnet sich durch  Arterhaltung aus, so ist das menschliche schöne Geschlecht naturgegeben umworben. Der Begriff „schön“ erfordert hier gegenüber dem Herkömmlichen aber einen neuen Inhalt. Meist als Folge der Gier ist die menschliche Seele zu Bösem fähig. Mit markanten Beispielen hierzu schließt der Autor seine Sicht auf unsere Welt ab.


176 Seiten • Hardcover mit Klebebindung • EUR 13,90

ISBN 978-3-8280-3034-3 

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Weltbild eines Heiden (E-Book)

Ist die Welt in ihrer Wahrhaftigkeit erkennbar? Ist die Natur vollkommen? Der Glaube der Heiden

Hinweis: Der Titel „ Weltbild eines Heiden“ ist die e-book-Ausgabe der Print-Version „Eine Weltsicht“.

Zeit seines Lebens beschäftigten Fritz Thom Fragen des Universums und des Lebens. Seine Sicht der Welt faßt vorhandenes Wissen und Fragen mit eigenen Deutungen zusammen. Dazu gehören das Erkennen der Wahrhaftigkeit der Natur, des Lebens, der Seele wie psychologische und soziologische Aspekte. Die Natur selbst ist dabei ihr Beobachter durch Menschen. Für den Autor ist eine aufgeklärte Sicht in Teilen auch ein Glaube, jedoch ohne Mystik. Charaktermerkmale formen die Menschheit, voran die Gier. Menschen können Gier aber nicht begrenzen. Folgen sind das Versiegen der Rohstoffe, der unsachgemäße Umgang mit Abfällen und allem voran die Klimaveränderung. Ausweg kann nur Nutzung erneuerbarer Energie und Kernkraft sein. Gefahren erscheinen beherrschbar. Ein Blick auf das Schöne schließt zur Seelenfreude ab. Aber auch Böses existiert. 

176 Seiten • E-Book • EUR 8,99

ISBN 978-3-8280-3244-6

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