Frieling-Verlag Berlin

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Benno Gämperle

Benno Gämperle, 1967 geboren, ist in St. Gallen aufgewachsen. Er lebt und arbeitet abwechselnd in der Ostschweiz und der Provence. Nach ersten journalistischen Erfahrungen folgten Lehr- und Wanderjahre als Alpsenn, Altenpfleger und Rohrreiniger. Drei Kinder und viele Jahre später fand der Autor zurück zum Journalismus; heute ist er selbstständiger Autor und Fotograf.


 


Krähenschnee

Und andere Absurditäten aus dem Alltag

Wenn die Grossmutter zum Neuen Jahr ihren Tod ankündigt oder sich in einer Bar zwei Menschen mit Blicken verschlingen, wenn das grosse Abenteuer des reiselustigen Teenagers eine dramatische Wende nimmt oder sich ein Bürger Gedanken zur bewaffneten Neutralität der Schweiz macht, dann sind dies Stoffe, aus denen Benno Gämperle seine Kurzgeschichten webt. Es sind Absurditäten aus dem unaufgeregten Alltagstrott, welche den Autor interessieren – und welche immer wieder mit unerwarteten Wendungen aufwarten.



144 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 9,90

ISBN 978-3-8280-3214-9



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Benno Gämperle ist in folgenden lieferbaren Anthologien des Frieling-Verlags vertreten:


INTERVIEW MIT DEM AUTOR

Beschreiben Sie sich mit drei Worten:
Eigensinniger, friedliebender Querkopf

Was ist Ihre größte Stärke?
Einfühlungsvermögen

Was ist Ihre größte Schwäche?
Rechnen, oder anders gesagt: der Umgang mit Zahlen

Was war als Kind oder Jugendlicher Ihr Traumberuf?
Lokomotivführer und Schriftsteller

Welcher Mensch beeindruckt Sie?
Franz Hohler, Schweizer Schriftsteller und Kabarettist. Er schafft, scheinbar mühelos, was ich auch anstrebe: sich selbst in allen Lebensphasen treu bleiben. Obgleich er bei seinem großen, jahrzehntelangen Erfolg allen Grund zu Starallüren hätte.

Welches ist das letzte Buch, das Sie gelesen haben?
Françoise Sagan: Ein verlorenes Profil (un profil perdu)

Welches Ziel haben Sie vor Augen, wenn Sie schriftstellerisch tätig sind? Was sollen Ihre Texte bei dem Leser bewirken? Welche Emotionen möchten Sie mit Ihrem Werk wecken?
Beim Schreiben denke ich nicht an einen Leser oder eine Leserin. Die oft verschachtelte, verwirrende, bunte, verstörende, erheiternde, erschreckende und nachdenklich machende grenzenlose Welt in meinem Kopf in schöner Sprache, verständlich und doch überraschend auf’s Papier zu bringen, ist mein Ziel beim Schreiben. Da es meine Welt ist, die ich in Worten darstelle, ist es automatisch auch mein Text – und der soll gut werden, sehr gut! Natürlich ist es schön, wenn ich mit solchen Erzählungen anderen Menschen eine Freude machen, sie zum Nachdenken, Sinnieren, Lachen bringen kann. Das ist jedoch nicht meine primäre Motivation.

Welchen Traum würden Sie im Leben gerne noch verwirklichen?
Im Frühsommer 2016 kommt mein erstes Großkind zur Welt. Die Möglichkeit, in wenigen Monaten meine Enkelin oder meinen Enkel auf Händen tragen zu können, freut mich ungemein. Dazu arbeite ich daran, von meinen beiden großen Leidenschaften, dem Schreiben und dem Fotografieren, leben zu können. Der Weg stimmt, allein das Ziel ist noch fern.

Was ist Ihr Leitspruch?
Genieße jeden Tag, als wäre es dein letzter!