Hans F. Bellstedt
Hans F. Bellstedt, geb 1963, Dr. phil., ist Kommunikationsunternehmer an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik. Vor seiner Selbstständigkeit hat er für einen Bundestagsabgeordneten, einen Wirtschaftsverband und einen Industriekonzern gearbeitet. Der gebürtige Lübecker hat nach dem Abitur in Bremen Neuere Geschichte, Volkswirtschaft und Politikwissenschaft in Göttingen, Bordeaux, Bonn und Paris studiert. Promoviert wurde er bei Professor Dr. Klaus Hildebrand in Bonn. Bellstedt ist Lehrbeauftragter für Public Affairs an der TU Berlin, Lesepate in einer Willkommensklasse in Berlin-Wedding und Ko-Vorsitzender eines FDP-Ortsverbandes in Berlin-Mitte.
Die Vermessung der Freiheit
Was unsere offene Gesellschaft bedroht – und wie wir sie stärken können
Otto Meißners Verlag
Unsere Freiheit ist in Gefahr. Wähnten wir uns vor etwas mehr als dreißig Jahren, nach dem Ende des Kalten Krieges, am „Ende der Geschichte“ (Francis Fukuyama), so stellen wir heute fest, dass die globale Dominanz der liberalen Ordnung von kurzer Dauer war. Autokratische Regime in aller Welt missachten die Menschenwürde, kennen keine Gewaltenteilung und bedrohen den Weltfrieden. Einschränkungen der Freiheit erfahren wir aber auch in demokratischen Staaten, etwa durch ein Übermaß an Bürokratie oder die Verengung der Meinungskorridore. Nehmen wir diese Freiheitsverluste stillschweigend hin? Oder sind die liberalen Demokratien bereit, die „offene Gesellschaft“ (Karl Popper) gegen ihre Feinde von außen und von innen zu verteidigen? Was bedeutet uns Aufklärung heute – was wissen wir überhaupt von ihr? Und wie können wir Europa als Raum der Freiheit stärken? Um diese Fragen geht es im vorliegenden Buch, welches den Versuch darstellt, postmoderne Freiheitsräume zu vermessen und den freien Westen im globalen Wettbewerb der Systeme zukunftsgerecht zu verorten.
252 Seiten • Paperback • EUR 19,90
ISBN 978-3-8280-3803-5
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IN DEN MEDIEN
TV-Interview mit Hans F. Bellstedt bei Auf den Punkt / tv.berlin
Podcast-Folge #24 zum Buch "Die Vermessung der Freiheit" von aga.de - Der Podcast
Zur Folge: aga.de / Spotify / Apple Podcasts / Deezer
REZENSIONEN
„Dem gut informierten Autor gelingt es in prägnanter Sprache, postmoderne Freiheitsräume zu vermessen und den freien Westen im globalen Wettbewerb der Systeme zukunftsgerecht zu verorten.“
erschienen in Stiftung & Sponsoring (01/25) verfasst von Dr. Christoph Mecking
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„Europa hat gewählt und die Weichen für die Zukunft gestellt. Aber welche Zukunft? Wo liegen die Schwächen und wo die Stärken? Der Politikberater Hans F. Bellstedt vermisst die Grundfreiheiten Europas. Der Titel des neuen Buchs von Hans F. Bellstedt hätte ein Aufruf zur Europawahl sein können. Um weniger als «Die Vermessung der Freiheit» geht es für die Europäer nicht. Doch ob ihnen dies auch bewusst ist? Die Agenda, die Bellstedt für Europa skizziert, ist geprägt von Pragmatismus. Dieser dürfte die Folge langjähriger Erfahrung an den Schnittstellen von Politik und Wirtschaft sowie intensiver Bearbeitung der Defizite der Europäischen Union sein.“
Die vollständige Rezension erschien am 10. Juni 2024 auf der Website der Neuen Zürcher Zeitung und wurde verfasst von Thomas Speckmann.
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„Der Berliner Liberale Hans F. Bellstedt hat unter dem Titel "Die Vermessung der Freiheit" ein sehr interessantes Buch herausgebracht, dessen Lektüre sich gerade in Zeiten politisch-argumentativer Verunsicherung lohnt. Ausführlich, aber komprimiert liefert Bellstedt seine Sicht der Dinge zu dem, "Was unsere offene Gesellschaft bedroht", aber auch dazu, "wie wir sie stärken können". Fundiert, aber nicht ausufernd, liefert der Autor Vieles zu den philosophischen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der offenen Gesellschaft zum heutigen Zustand, definiert, analysiert und grenzt ab. […] Um es zu pointieren: Hans Bellstedt liefert eine Vermessung der Freiheit, ohne vermessen zu sein.“
Die vollständige Rezension erschien am 10. April 2024 auf der Website der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit recensio.net und wurde verfasst von Thomas Volkmann.
weiterlesen: Friedrich-Naumann-Stiftung / recensio.net
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„Die Vermessung der Freiheit liefert eine über weite Strecken differenzierte Auseinandersetzung mit den Gefährdungen der Freiheit. Bellstedt zeichnet Argumente für und gegen verschiedene Politiken nach, bevor er sich selbst positioniert. […] Bellstedt beweist, dass mit dem Werkzeugkoffer liberalen Denkens eben nicht nur den Besserverdienenden, Wohlhabenden und Unternehmer:innen gedient ist, sondern vielmehr eine Philosophie des Allgemeinen dahintersteckt. […] Das Buch fügt sich gut ein in eine Reihe neuerer Veröffentlichungen, die den Liberalismus als Grundlage unserer modernen Demokratien wieder ins Zentrum rücken. Im Gegensatz zu den stärker philosophisch ausgerichteten Büchern, etwa von Jan-Werner Müller oder Elif Özmen, präsentiert Bellstedt eine Reihe konkreter Politikvorschläge, um die Freiheit zu verteidigen. Und wie Müller, Özmen aber auch der von Fücks und Manthe herausgegebene Band „Liberalismus neu denken“ zeigt er: Vielleicht ist der Liberalismus, trotz aller Fehler, Übertreibungen und Unterlassungen, doch eine wichtige Grundlage der freien Welt, die auch die meisten seiner Kritiker:innen verteidigen wollen.“
Die vollständige Rezension erschien am 28. März 2024 auf der Website des Zentrum Liberale Moderne und wurde verfasst von Rainald Mathe.
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„Hier schreibt ein Liberaler über die Freiheit – und das ohne Rücksichten! Hans F. Bellstedt, Kommunikationsberater und Ko-Vorsitzender eines FDP-Ortsverbandes in Berlin-Mitte, benennt die Feinde der Freiheit. […] Deutschlands Stärke sei der Rechtsstaat. Dem Grundgesetz ein Dank, ebenso der Entwicklung dorthin. Bellstedt erinnert in kurzen, klugen Zusammenfassungen an Locke, Kant und Popper. […] Er nennt [jedoch auch] Beispiele für zu viel Bürokratie. […] Doch ohne Staat geht es auch nicht, erläutert Bellstedt. Scharfsinnig erinnert er daran, dass es ,oftmals die Interessenverbände der Wirtschaft selbst sind, die den Gesetzgeber zur Schaffung spezifischer Rahmenbedingungen auffordern' [...] Wie gesagt, Bellstedt nimmt in seiner Analyse keine Rücksichten, auch nicht auf das Klientel der FDP.“
Die vollständige Rezension erschien am 22. Januar 2024 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und wurde verfasst von Jochen Zenthöfer.
GASTBEITRÄGE
In der Ausgabe 05/2024 erschien der Beitrag "Im Dienst der Freiheit" von Hans F. Bellstedt im prmagazin – Das Magazin der Kommunikationsbranche.
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Am 24. März 2024 erschien der Beitrag "Wir sind von außen so bedroht, weil wir im Inneren schwach sind: Drei Wege aus der Unmündigkeit" von Hans F. Bellstedt in der Berliner Zeitung.
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Am 06. März 2024 erschien der Beitrag "Mit Bürgersinn den Diktatoren trotzen" von Hans F. Bellstedt bei The Pioneer.
