Frieling-Verlag Berlin

Bücher und Menschen

Erinnerungen im Frieling-Verlag veröffentlichen

"Erzähle mir die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen."


Erinnerungen sind die Schätze, die wir in unserem Leben sammeln. Sie bewahren einzigartige Erlebnisse oder helfen mit, uns weiterzuentwickeln, und können ganze Bücher füllen.

Erinnerungswerke gewähren Einblicke in vergangene Lebenswirklichen, wie zum Beispiel die eigenen Kindheits- und Jugendtage, turbulente Zeiten des Umbruchs, das Leben innerhalb eines politischen Systems, den Auslandsaufenthalt oder die wilden Siebziger.

Sie schildern prägende Lebensphasen und können eine Bestandsaufnahme sein, um einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen, das Erlebte zu verarbeiten, sich mit der Vergangenheit zu versöhnen oder mit ihr abzurechnen.

Sie können ein Andenken an die eigenen Eltern und Großeltern sein, eine Rückschau auf die eigene berufliche Laufbahn, ein Bekenntnis, eine Reisebeschreibung oder eine Hommage auf einen geliebten Menschen.

Wir alle tragen Erinnerungen in uns, die uns umtreiben, anspornen, bekümmern, erfreuen und danach verlangen, aufgeschrieben zu werden. Der Frieling-Verlag durfte bereits vielen Autoren dabei helfen, diese Erinnerungen mit der Welt zu teilen. Zahlreiche spannende, unterhaltsame, berührende und aufschlussreiche Erinnerungswerke zeugen von dem hohen Stellenwert, den diese Veröffentlichungen in unserem Programm einnehmen.

Möchten auch Sie Ihre wichtigen Erinnerungen veröffentlichen? Gern stehen wir Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Oder treibt Sie der Wunsch um, Ihre Erinnerungen zu Papier zu bringen, aber Sie wissen nicht, wie Sie beginnen sollen? Dann können wir Ihnen wärmstens unseren Ratgeber „Wie schreibe ich meine Erinnerungen – Lebensschätze bergen und bewahren“ empfehlen, der Ihnen dabei hilft, Ihre Erinnerungsschätze literarisch zu entfalten, und schon vielen Autoren den Weg zur eigenen Veröffentlichung geebnet hat.


Oma und Opa, erzählt doch mal!

Warum wir es niemals versäumen sollten, unseren Großeltern Fragen zu stellen

„Wenn dich jemand fragt, wie es dir geht, dann sage ihm: ‚Es geht mir gut.’ Mit dieser Antwort wirst du deine Freunde erfreuen und deine Feinde verärgern. Diejenigen, denen du etwas bedeutest, sie werden dir diese Frage nicht stellen.“ Das ist nur eine von den vielen Weisheiten, die unserer Lektorin Katarina Grgic von ihrer Großmutter in Erinnerung geblieben sind. „Ich war neun, als die Oma starb“, erzählt Frau Grgic, „wie gern hätte ich mehr von ihrem Leben gewusst, wie gern hätte ich ihr Fragen gestellt, auf die ich nun nie eine Antwort bekommen werde.“

Erzählungen dieser Art sind unserer Generation nicht fremd. Viele hatten nur eine sehr begrenzte Zeitlang die Möglichkeit, ihre Großeltern kennenzulernen und von ihrer Weisheit zu profitieren. Andere wiederum hatten gar keine, da ihre Großeltern bereits diese Welt verließen, bevor die Enkel sie überhaupt erblickten. Ein Grund dafür ist leicht zu finden. Dreißig ist das neue Zwanzig, Vierzig das neue Dreißig und auch die Rente kommt erst mit siebenundsechzig!

Die heutige Generation bekommt ihre Kinder eher spät als früh. Job und Selbstfindung haben zumeist erst mal Vorrang vor Ehe und Haushalt. Das hat unweigerlich zur Folge, dass Großeltern von ihren Enkeln immer weniger miterleben können. Da Fragen zur Herkunft und Vergangenheit jedoch im Kindesalter eher wenig interessieren, besteht die Gefahr, dass Erinnerungen an die eigene Familiengeschichte verloren gehen, da die Enkel zu spät in das Alter kommen, um Oma und Opa Löcher in den Bauch zu fragen. Sei es das leckerste Waffelrezept von Oma, die besten Heimwerkertipps von Opa oder die erschütternden Erlebnisse der Kriegsjahre. Deshalb ist es umso wichtiger, seine Weisheiten und Erlebnisse schriftlich festzuhalten, damit auch die kommenden Generationen an ihren Geschichten teilhaben können.

Viele unserer Autoren haben sich ebendies zu Herzen genommen und mit großer Leidenschaft ihre Erlebnisse und Erfahrungen niedergeschrieben. Besonders empfehlen möchten wir daher die Lektüre folgender Werke:


Verona Redwitz: Das Getreidesieb

Heimgart Schneider: Hallo, liebe Kontrolle

Charlotte Kuhr, Renate Kuhr: Flucht auf dünnem Eis

Friedrich-Karl Boese: Tausend mal tausend Morgen

Schreibtipps – Erinnerungen schreiben (hier erfahren Sie mehr)

Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg (2005 - 2011)

Erfahren Sie mehr über das Engagement des Frieling-Verlages.

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