Frieling-Verlag Berlin

Bücher und Menschen

Marggraf, Hans

Hans Marggraf wurde nach dem 17. Juni 1953 wegen „Verstoßes gegen die antifaschistisch-demokratische Ordnung der DDR“ aus der staatlichen Verwaltung  in Thüringen entlassen. Die Flucht in den Westen musste er aus familiären Gründen rückgängig machen. Sein angeblich staatsfeindliches Verhalten bereitete ihm weiterhin Probleme und zwang ihn mehrfach zum Wechsel der Arbeitsstelle, bis er später in Erfurt in einem privaten Handwerksbetrieb unterkam, den er 1969 selbst übernehmen konnte. Nebenher engagierte er sich ehrenamtlich in der evangelischen Kirche. Nach dem Tod seiner Frau zog er zu seiner jüngsten Tochter in den Harz.

 





Im Schatten des Lichts – im Zwielicht

Erinnerungen eines Thüringers

Geschichten aus seinem bewegten Leben erzählt Hans Marggraf, der an einem Maientag des Jahres 1926 im thüringischen Stadtilm geboren wird. Seine Aufzeichnungen reichen zunächst „nur“ bis zum Jahr 1958, doch wie viel ist in diesen drei Jahrzehnten geschehen! Des Autors behütete Kindheit endet mit der Einberufung zur Waffen-SS, der sich kaum einer der rekrutierten 17-Jährigen entziehen kann. Zum Glück übersteht Marggraf Krieg und Gefangenschaft, und dies auch dank guter Kameraden. Die durchlittenen Gefahren und Ängste aber verfolgen ihn bis heute. Der Autor meistert den schwierigen Neuanfang nach dem Krieg, gerät aber schon bald in Konflikt mit der sozialistischen Parteiideologie der DDR. So spiegelt sein episodenreiches Buch auch ein markantes Stück deutscher Zeitgeschichte wider. 


256 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 12,90

ISBN 978-3-8280-2539-4 


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Gefährliche Gratwanderung 

Leben, Hoffen, Altern, Lieben. Erinnerungen eines Thüringers · Teil 2

ISBN 978-3-8280-2971-2

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