Frieling-Verlag Berlin

Bücher und Menschen

Hornberger, Armin Richard

Der 1930 in Lodz geborene Autor beendete 1948 in Gera eine Lehre als Eisen- und Metallformer. Danach arbeitete er im Uranbergbau bei Aue. Anschließend absolvierte er ein Studium an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät in Freiberg und bis 1953 in Leipzig. Er arbeitete als Korrektor und Übersetzer für Russisch und Polnisch. Nach einem Fernstudium an der Fachhochschule für Polygraphie 1974 arbeitete er zunächst im technischen und danach im ökonomischen Bereich. Er qualifizierte sich zum Hauptbuchhalter. Einige Jahre vor seiner Pensionierung war er Leiter einer betrieblichen EDV-Station und Dozent für EDV. 





Aufgewachsen in Lodz

Kindheitserinnerungen

Seine Kindheit verbrachte Armin Richard Hornberger am Rande von Lodz, wo Polen, Deutsche und Juden friedlich zusammenlebten. Das Miteinander hatte ein Ende, als der Nationalsozialismus die Oberhand gewann und das gesellschaftliche Leben bestimmte.

Plötzlich gab es ein streng abgeriegeltes Ghetto, und die Konditorei blieb Deutschen vorbehalten. Von diesen Konflikten bekam der Autor erst später eine Ahnung. Zunächst wuchs er zusammen mit zwei Geschwistern unter der liebevoll-strengen Obhut seiner Eltern auf.

Der Krieg erschwerte das Alltagsleben, riss die Familie auseinander und unter chaotischen Umständen zwischen Ost und West hin und her. Schließlich musste Hornberger die alte Heimat verloren geben und in Neustrelitz allein Fuß fassen. Erst im Herbst 1947 traf er seine Mutter wieder.


192 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 9,90

ISBN 978-3-8280-2327-7

Auch als E-Book erhältlich unter dem Titel "Ein Junge aus Lodz"

ISBN 978-3-8280-3089-3
-> Dieses Buch bestellen
-> Dieses E-Book kaufen

-> Eine Rezension zu diesem Buch schreiben



Hermann und Natascha

Geschichte eines Heimatlosen

Ausgerechnet im Uranbergbau, bei der berüchtigten Wismut in Aue, wird Hermann, genannt Arminek, eingesetzt, weil er sich geweigert hat, Panzerketten herzustellen. Hier begegnet er der jungen Praktikantin Natascha. Die beiden jungen Leute verstehen sich sofort blendend, und schon bald sind sie unzertrennlich. Verloben aber können sie sich erst, wenn Natascha das Einverständnis ihrer ukrainischen Familie bekommt. Während Arminek endlich sein Studium in Freiberg beginnen kann, bricht Natascha auf an den Don, in die alte Heimat. Lange, lange muss Arminek warten, bis ihn schließlich ein Lebenszeichen von ihr erreicht …

96 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 6,90

ISBN 978-3-8280-2532-5 

-> Dieses Buch bestellen

-> Eine Rezension zu diesem Buch schreiben



 


Hermann und Ursula

Novelle

Ins Räderwerk der Geschichte droht Hermann zu geraten, ein junger Mann mit Anstand, Herz und Geist. Durch den Krieg seiner alten Heimat Lodz und der familiären Geborgenheit beraubt, pendelt er aus beruflichen und privaten Gründen zwischen Ost- und Westberlin, Spree und Rhein. Gerade als er sich mit dem Gedanken trägt, mit seiner Frau Ursula und den beiden Söhnen ein festes Domizil im Ostteil Berlins zu beziehen, wird er verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, dem Klassenfeind geheime Informationen zugespielt zu haben. Da er keine Möglichkeit hat, seine Unschuld nachzuweisen, verbringt er Monate und Jahre seines Lebens im Gefängnis und arbeitet dort sogar als Übersetzer für Russisch.

Armin Richard Hornberger erzählt in seinem neuen Buch die Geschichte eines geradlinigen jungen Mannes, der sich und seine Liebe zwischen den Fronten des Kalten Krieges zu behaupten hat.


112 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 6,90

ISBN 978-3-8280-2588-2 

-> Dieses Buch bestellen

-> Eine Rezension zu diesem Buch schreiben




Hermann und Christine

Novelle

Die Haftanstalt im Nordosten Berlins beherbergt im Jahre 1961 unterschiedlichste Delinquenten. Einer von ihnen ist Hermann, ein Dolmetscher. Durch seine Sprachkenntnisse erlangt er bald eine Sonderstellung, denn er soll die Anleitung für einen Lügendetektor übersetzen. Später trifft er auf die Polizeipsychologin Christine, an die er augenblicklich sein Herz verliert. Zwar ist er noch verheiratet, aber seit der Inhaftierung distanziert sich seine Frau von ihm. Der „Frau Leutnant“ vertraut sich Hermann an und gewinnt mit der Zeit auch ihr Herz. Nach langen Kämpfen erlangt er schließlich die Freiheit und damit die Chance, mit Christine zusammenzuleben.

Armin Richard Hornberger erzählt eine weitere Geschichte von der Liebe – behutsam, aufrichtig und einfühlsam.


80 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 6,90

ISBN 978-3-8280-2664-3

-> Dieses Buch bestellen

-> Eine Rezension zu diesem Buch schreiben