Frieling-Verlag Berlin

Bücher und Menschen

Hardegen, Wolfgang

Der 1929 in der Oberlausitz geborene Autor war 33 Jahre als Arzt, vor allem als Chirurg, tätig. Nach der deutschen Wiedervereinigung suchte er die Stätten seiner grausamen Jugend auf und entschloß sich, die damaligen Erlebnisse öffentlich zu machen. 











Gefangen in Bautzen 

Ein Jugendlicher überlebt acht Jahre Haft im Gelben Elend

Antisowjetische Propaganda, Waffenbesitz und Gruppenbildung werden dem 18jährigen Wolfgang Hardegen vorgeworfen, als er 1947 in die Fänge sowjetischer Justizwillkür gerät und zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt wird.

In Bautzen beginnt das Martyrium des jungen Mannes. Folter, Krankheit und die Ungewißheit, wie lange die Torturen noch auszuhalten sind, vergiften sein Leben. Selbstmordgedanken weichen immer wieder einem schier grenzenlosen Überlebenswillen.

Nach fast acht Jahren brutaler Haft im „Gelben Elend“ von Bautzen wird Hardegen entlassen. Bald darauf flieht er nach West-Berlin. Dieses Buch richtet sich eindringlich wider den Krieg und alle Bestrebungen, Menschenrechte außer Kraft zu setzen. 


256 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 12,40

ISBN 978-3-8280-1120-5

-> Dieses Buch bestellen

-> Eine Rezension zu diesem Buch schreiben